Aus dem Japanischen von Sofia Blind. ikigai ist "das, wofür es sich zu leben lohnt"
Ob die Obstbauern von Sembikiya, der Keramiker Sokichi Nagae oder der 92-jährige Jiro Ono, der älteste mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch: Sie alle haben ihr ikigai gefunden und damit Sinn und Freude im Leben. Anhand dieser und anderer inspirierender Lebensgeschichten und fundiert durch wissenschaftliche Erkenntnisse erklärt der japanische Neurowissenschaftler Ken Mogi die japanische Philosophie, die hilft, Erfüllung, Zufriedenheit und Achtsamkeit im Leben zu finden.
Er gewährt zudem tiefe Einblicke in die japanische Kultur, in der das Verständnis von ikigai allgegenwärtig ist. Japaner trachten danach, ihr ikigai zu finden und zu leben - egal, ob in der Karriere, in den Beziehungen zu Freunden und der Familie oder in ihren akribisch gepflegten Hobbys.
Dabei ist entscheidend, dass man sein Ziel mit Hingabe verfolgt und das, was man tut, um seiner selbst willen tut.
Die Fünf Säulen des ikigai:
1. Klein anfangen
2. Loslassen lernen
3. Harmonie und Nachhaltigkeit leben
4. Die Freude an kleinen Dingen entdecken
5. Im Hier und Jetzt sein
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.06.2019
"Ikigai" heißt "Lebenssinn" oder "der Grund, morgens aufzustehen", klärt Rezensent Andrian Kreye auf und ist Feuer und Flamme. Zumindest nach der Lektüre dieses Buches des japanischen Hirnforschers Ken Mogi, das kein spiritueller Ratgeber sei, sondern die Geschichte jener traditionellen japanischen Kulturtechnik beleuchte. "Loslassen", "Harmonie und Nachhaltigkeit" sind einige der Grundpfeiler dieser Lehre, die Menschen wie der 93 Jahre alte japanische Sushi-Meister Jiro Ono, der ein Lokal mit nur zehn Plätzen betreibt oder die 84jährige Köchin und weltweit gebuchte DJane Sumiko Iwamura verinnerlicht haben, wie Kreye lernt. Und wer sich von Ikigai nicht anstecken lässt, lernt in diesem Buch zumindest eine Menge über Soziologie und Psyche Japans, versichert der Rezensent.
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