In den vier Bänden schildert er seinen persönlichen und künstlerischen Werdegang von den handwerklichen Anfängen, seinem Leben in den großen künstlerischen Zentren München und Berlin, seinen alljährlichen Rückzügen in die geliebte Natur an die Nordsee bis zur Zeit der Verfemung und des Malverbots während der Nazizeit. Er schuf ein beeindruckendes Dokument der beginnenden Moderne in Deutschland undgleichzeitig ein Werk im Umfeld des literarischen Expressionismus, das diesen Mann in seiner ganzen Ambivalenz und kreativen Energie neu begreifen lässt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 12.06.2003
Die Erinnerungen von Emil Nolde sind nun zum sechsten Mal bei Dumont aufgelegt worden und nur durch einige Farbtafeln ergänzt worden, weiß Rezensent Hansjakob Meier. Für die Neuauflage hat er nur eine kritische Anmerkung: Sie habe zwar schöne Schutzumschläge, auf den Buchdeckeln und Buchrücken seien jedoch weder Titel noch Bandzahl vermerkt.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…