Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.2000
In dieser recht umfangreichen Rezension bespricht Jan C. Joerden weniger das Buch selbst, sondern erläutert sehr ausführlich die Probleme, die sich bei der strafrechtlichen Aufarbeitung von DDR-Unrecht ergeben haben. Dabei geht er sehr genau auf die Art der Vergehen, die Rahmenbedingungen und die unterschiedlichen Rechtssprechungen ein. Das Buch von Marxen und Werle hebt er insofern hervor, als dass es hier nicht vorwiegend um die Mauerschützenprozesse geht, sondern um unspektakulärere Straftaten wie Wahlfälschung, Doping, Rechtsbeugung etc.. Zu diesen Fällen könne man in dem Band jeweils rechtliche Analysen und entsprechende Statistiken lesen. Auch eine Bewertung wird nach Joerden von den Herausgebern vorgenommen und Bilanz gezogen über die strafrechtliche Aufarbeitung seit der Wiedervereinigung. Mit einem Urteil über das Buch hält sich der Autor jedoch sehr zurück.
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