Die konfliktreichen Hintergründe der Frühen Kirche. "Jesus war der erste Christ!" - dass dieser Satz Unsinn ist, ist selbst in kirchlichen Kreisen nicht immer unmittelbar klar. Jesus war Jude und blieb es bis zu seinem Tod. Und auch die ersten Anhänger der Jesusbewegung waren Juden und blieben es. Wie aber entstand aus einer innerjüdischen Bewegung das Christentum? Und warum bestimmte dieses seine Identität sofort antijüdisch? Klaus Wengst erzählt die Geschichte einer neuen religiösen Bewegung im pluralen Panorama des Römischen Reiches. Eine Geschichte voller Eifer und Enthusiasmus, Konflikt und Leidenschaft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.06.2021
Rezensent Micha Brumlik empfiehlt wärmstens das Buch von Klaus Wengst, laut Brumlik die gut lesbare Summe eines Lebenswerks, das um den jüdisch-christlichen Dialog bemüht ist. Auch ohne Vorkenntnisse der Materie kann der Leser laut Brumlik hier nachvollziehen, wie sich Christentum und Judentum voneinander schieden und der Antisemitismus in die Welt kam. Wengsts genaue Lektüren des Neuen Testaments wie auch jüdischer Schriften findet Brumlik überzeugend, können sie die "Israelvergessenheit" der frühen Christen doch in klarer Sprache und Argumentation für den Leser jederzeit gut nachvollziehbar belegen.
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