Übersetzung und Nachwort von Michael Schroeder. Mit zahlreichen Abbildungen. In den historischen Gedichten umkreist Konstantinos Kavafis (1863-1933), der in Konstantinopel und Alexandria lebte, Betrug und Täuschung, Fallen und tapferes Ausharren, Angst und Vermessenheit, stolze Erwartung und vergebliche Mühe ? den sicheren, nie aber konkret absehbaren Untergang des Bestehenden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 09.06.2001
Konstantinos Kavafis, den griechischen Dichter, der an seinem 70. Geburtstag 1933 verstarb, ist für Hugo Dittberner ein moderner Klassiker. Übersetzt wurde der Dichter schon oft ins Deutsche, berichtet der Rezensent, aber Michael Schroeders neue Übersetzung findet er besonders schön und befreiend direkt. Daten und Taten aus der griechischen Geschichte erwarten den Leser, destillierte Sinn- und Sittenbilder, manchmal arg ideologisch gestimmt, meint Dittberner. Überrascht ist er vor allem darüber, dass ihn diese gleichsam überholte Schreibe nicht gestört hat. An der Ausgabe hat er so überhaupt nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Gestaltung, Übersetzung und das Nachwort des Übersetzers finden beim Rezensenten, der sich ausführlich, aber eher umständlich zum Werk äußert, großen Anklang.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…