Mit einem Nachwort von Ingo Schulze. In Monioudis' zurückhaltender Prosa erleben wir vier Städte: Ein Mann und eine Frau gehen durch Alexandria im Orient und Thessaloniki am Fuß des Balkangebirges, durch Berlin mit seinem kontinentalen Klima, durch Zürich, gelegen zwischen Seen und Alpen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.08.2004
Gregor Schuhen hat eine "Gratwanderung zwischen Beliebigkeit und Originalität" beobachtet und meldet: Es geht gut - der Leser möge sich auf Monioudis' Spuren begeben. Die führen durch vier Städte, vier autobiografische Fixpunkte, und zugleich "durch ein Europa der nationalen Unterschiede". Man habe es hier mit etwas anderer Reiseprosa zu tun: Banalitäten am Wegesrand statt epischer Breite, Skizzen statt Ölbilder - wie eine "Aphorismensammlung im Stil Oscar Wildes", meint der Rezensent. Und immer mit dem Blick für das Wesentliche, nämlich das Sinnliche: Das Detail, der Geruch, das Geräusch. Man möge diese Erzählungen also "für postmodern halten oder für schlichtweg banal: Schön sind sie allemal", findet der Rezensent.
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