Kurt Koch versucht, zentrale Themenfelder der lebendigen Kirche wie den Glauben, die Taufe, die Eucharistie, die Kirche oder die Heiligkeit mit überraschenden Einsichten und Blickwinkeln neu zu umreißen. So wird dieses geistliche Lesebuch nicht nur zu einem Einführungskurs in den christlichen Glauben und in sein Geheimnis, sondern besticht auch durch seine frischen Deutungen, die Fürsprache für eine Erneuerung der Kirche halten können. Kein Christentum "light", sondern ein Versuch, im Klären der Wurzeln und dem Gewahrwerden ihrer Tiefe eine neue Begeisterung kirchlichen Lebens zu erschließen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2003
Sehr sympathisch und gut fürs Gemüt findet Klaus Berger heitere, zwanglose Christentums, das Kurt Koch in seinem Buch zeichne. Der ehemalige Theologieprofessor führe den Unkundigen in die christliche Botschaft ein, und zwar "in einfacher Sprache", mit ökumenischem Grundton und gelegentlichem katholischen Akzent, und alles gesättigt von flämisch-burgundischer Milde. Koch sei kein Missionar der strengen Religion eines strafenden Gottes, sondern einer dem Leben zugewandten, geerdeten Gläubigkeit. Dabei vertraue er auf Zitate von Luther bis zum Papst, mit denen er "spirituelle Glanzlichter" setze. Hin und wieder, lobt Berger, gelingen Koch sogar selber "prägnante Merksätze". Er resümiert: "Ein im guten Sinne radikales, die Wurzeln freilegendes Buch für Menschen", die "zu Unrecht ahnen, das Christentum sei eine finstere Angelegenheit."
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