Sein Geburtsjahr 1921 erlaubt Kurt Marti, die Erfahrungen der Schweiz während des Krieges als Heranwachsender mit dem Erleben der Nachkriegszeit, dem wirtschaftlichen Aufschwung zu verbinden. In seinen Gedichte wird die direkte persönliche Beteiligung, das eigene Engagement und Empfinden spürbar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2000
Sabine Doering preist die alle Geschwätzigkeit meidende Kürze der Gedichte, die in knappen Versen "das facettenreiche Lebensbild eines aufmerksamen und skeptischen" Zeitgenossen zeigten. Ohne allzu persönlich zu werden, kommentiere der Schweizer Dichter in diesem Lebensrückblick kritisch die Zeitgeschichte . Dass er dabei manchmal etwas zu naiv und gelegentlich mit erhobenem Zeigefinger daher kommt, findet die Rezensentin verzeihlich, zumal es nicht allzu häufig vorkomme.
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