Von Geheimcodes bis zur vergifteten Zahnpasta (Ab 12 Jahren)
Jacoby und Stuart Verlag, Berlin 2026
ISBN
9783964282903 Broschiert, 152 Seiten, 20,00
EUR
Klappentext
Aus dem Niederländischen von Edmund Jacoby. Wissen ist Macht, vor allem das Wissen über die Stärken und Schwächen deiner Feinde. Schon immer haben die Menschen deshalb ihre Gegner im Inneren und in anderen Staaten ausspioniert. Das ist aufregend und ziemlich gefährlich - ob im alten Rom oder im Ersten Weltkrieg, in dem Mata Hari ihre Spionage am Ende mit dem Leben bezahlen musste. Und während sich im Kalten Krieg Geheimdienste wie CIA und KGB oder auch Mossad und BND im Hintergrund zu mächtigen Maschinerien entwickelten, wurde die Kunstfigur James Bond im Westen zum Ideal eines Spions. Dieses Buch erinnert nicht nur daran, was Spione in der Vergangenheit herausbekommen haben und wie sie das geschafft haben, sondern gibt auch praktische Tipps für angehende Spione: Wie man Codes knackt oder wie man ein Periskop baut, mit dem man beobachten kann, ohne gesehen zu werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2026
Rezensentin Anna Nowaczyk staunt über all das Wissen über eigentlich Geheimes im Buch des Investigativjournalisten Lars Bové und des Zeichners Yannick Pelegrin. Wie Geheimdienste und Spione arbeiten, verrrät der Autor jungen Lesern laut Nowaczyk mit Exkursen zu James Bond, Mata Hari und sogar zu Cäsars Spionen. Was Mossad, CIA und MI6 so treiben und wieso eigentlich, vermitteln die 14 Kapitel in spannender, aber nicht effekthascherischer Weise, findet die Rezensentin. Dass es nicht immer so einfach sein kann, hochpolitische Fälle eingängig zu erklären, ahnt Nowaczyk. Pelegrins einfallsreiche Illustrationen tragen sicherlich dazu bei und erhalten dennoch die Grundspannung des Thermas, erklärt Nowaczyk. Einziger Einwand der Rezensentin: Mitunter erscheint der lockere Ton unangemessen, etwa wenn es um die gezielte Tötung von Menschen geht, immerhin auch Teil der Geheimdienstarbeit.
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