Die kleine Maya stellt alle ihre Freunde vor: Es sind Kinder mit unterschiedlichster Familienstruktur und Geschichte, manche davon traurig, manche heiter. Es sind Kinder darunter, die ihre Heimat Krim wegen des Einmarsches der Russen verlassen mussten; Kinder, deren Väter im Krieg gefallen sind; oder auch Kinder, die aus großen Familienclans stammen. Da gibt es die Zwillingsschwestern Sophya und Solya, die von einer Leihmutter geboren wurden; Danylko, der seinen Vater nie kennengelernt hat; oder Tymko, der abwechselnd bei seiner Mama und bei seinem Papa wohnt. Und dann ist da natürlich Maya selbst, die mit ihren zwei Müttern aufwächst. Natürlich sind alle Kinder gleichermaßen liebenswert und verdienen Respekt, erklärt Mayas Lehrerin den Kindern, ganz egal, welcher Art ihre Familien auch sind. Denn die Liebe ist das Wichtigste auf der Welt!
Als "ein schönes Buch über alles, was es gibt", preist Rezensentin Maria Riederer "Alle meine Freunde". Die ukrainische Autorin und Anwältin Larysa Denysenko erzählt darin von einer ganzen Klasse Schulkinder, die in unterschiedlichen Familienverhältnissen aufwachsen: Kinder, die zwei lesbische Mütter haben, deren Väter im Krieg gefallen sind, deren Eltern sich haben scheiden lassen, etc. Das hat unter traditionell veranlagten Ukrainern für Unmut gesorgt, weiß Riederer, die aber betont, dass sich das Buch nicht in im Aktivistischen erschöpfe. Es sei einfach sehr lesenwert.
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