Caspar David Friedrich und Johann Wolfgang von Goethe: Zwei Genies, zwei Epochen. Zwei Künstler wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Johann Wolfgang Goethe, das alternde Universalgenie, und der junge, wilde Romantiker Caspar David Friedrich. Als sie sich 1810 begegnen, ist der eine auf dem Zenith seines Ruhms, während der andere mit allen Konventionen seiner Zeit bricht. Beide sind fasziniert von derselben Frau ... Lea Singer erzählt von der Begegnung zweier großer Künstler, die einander fremd bleiben, obwohl sie die Größe des anderen erkennen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 07.07.2015
Auf kleine und große Pointen zuhauf stößt Judith von Sternburg in Lea Singers historischem Roman über Goethe und Caspar David Friedrich auf Kollisionskurs. Raffiniert scheinen sich im Buch gute Recherche und eine facettenreiche Darstellung zweier gegensätzlicher Köpfe zu vereinen, sodass für die Rezensentin sogar Fragen wie die nach der Vormachtstellung von Klassik oder Romantik anklingen. Dass die Figuren jedoch zuallererst menschlich sind und dann erst Träger von Programmen, findet sie angenehm. Nicht nur für Goethe-Leser ein Vergnügen, meint sie.
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