Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.04.2005
Zufrieden zeigt sich Rezensent Arndt Christiansen mit Lisa Murach-Brands Buch über die schwierige Entstehungsgeschichte des deutschen Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Die Autorin stelle zunächst die amerikanische Antitrust-Tradition und die Planungen für die Besatzungspolitik dar, beschreibe dann die Anfänge der alliierten Kartellpolitik in Deutschland und deren Neuorientierung im Zuge des sich anbahnenden Ost-West-Konflikts, und schildere schließlich den langen Weg vom Entwurf des Gesetzes 1952 zur endgültigen Verabschiedung 1957. Die vielfältigen Widerstände gegen eine Wettbewerbspolitik im Stile des amerikanischen "Antitrust" zeigt die Autorin nach Ansicht des Rezensenten "sehr deutlich". Er findet Murach-Brands Argumentation insgesamt plausibel, tadelt aber ihre "einseitige Fokussierung" auf den Einfluss und die Aktivitäten der Vereinigten Staaten, wodurch die weiteren Wurzeln der deutschen Wettbewerbspolitik etwas aus dem Blick gerieten.
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