Aus dem Englischen von Gerhard Herrgott, Christa Krüger und Susanne Scharnowski. Wunder, Beweise, Tatsachen - eine nicht gerade gebräuchliche Zusammenstellung. Und doch zeigt ein genauerer Blick auf die frühe Neuzeit, dass sie einiges miteinander zu tun hatten. Womit sie zur Facette einer Geschichte wissenschaftlicher Objektivität werden, der die Autorin nachspürt. Lorraine Daston ist Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.01.2002
In einer Doppelbesprechung beschäftigt sich Michael Hampe mit zwei neuen Büchern zur Wissenschaftsgeschichte: "Wunder, Beweise und Tatsachen" von Lorraine Daston und "Ansichten der Wissenschaftsgeschichte", herausgegeben von Michael Hagner. Der Rezensent referiert den Inhalt der Studie von Daston gewissenhaft, wobei er betont, dass der Autorin nichts ferner liege, als ein "Generalangriff auf die abendländische Vernunft", wenn sie die Entstehung von wissenschaftlichen Grundlagen untersucht. Mit besonderem Interesse zitiert er, wie sich das wissenschaftliche Verhältnis von Staunen und Neugier seit dem Mittelalter entwickelt hat, und er betont, dass Daston deutlich macht, welchen Einfluss Veränderungen von Emotionen und Moralvorstellungen auf das "Vernunftverständnis" hatten.
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