Herausgegeben von Markus Ender, Ingrid Fürhapter und Friedrich Pfäfflin. Die Dokumentation einer Freundschaft in unruhigen Zeiten: der Briefwechsel Ludwig von Fickers mit Karl Kraus.
"Daß die einzige ehrliche Revue Österreichs in Innsbruck erscheint, sollte man, wenn schon nicht in Österreich, so doch in Deutschland wissen, dessen einzige ehrliche Revue gleichfalls in Innsbruck erscheint." Diese Feststellung in der "Fackel" vom 5. Februar 1913 kennzeichnet die Frühzeit einer Freundschaft zwischen Karl Kraus und Ludwig von Ficker. Sie hatte über ein Vierteljahrhundert Bestand. Am Anfang stand Fickers Begeisterung für das Werk von Karl Kraus, die "Studien über Kraus" (1913) und die "Rundfrage" (1913) - und Kraus begegnete Ficker als Freund, um den er sich sorgte und dessen Erfahrungen im Krieg sich in seinem Hauptwerk "Die letzten Tage der Menschheit" buchstäblich niederschlugen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2018
Jens Malte Fischer erfährt über die erste Begegnung zwischen Karl Kraus und Ludwig von Ficker aus diesem Band mit Dokumenten und Briefen zur Beziehung zwischen den beiden Schriftstellern. Inwieweit Ficker Kraus und sein Werk in seinen "Brenner"-Heften verehrte und propagierte und Kraus seinerseits zu Ficker und seiner Frau Cissi freundschaftliche Bande knüpfte, kann Fischer hier dankenswerterweise nachvollziehen.
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