Eine Publikation des Katholischen Instituts für Medieninformation (KIM). Der polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski zählte in den 90er Jahren zu den kreativsten europäischen Filmemachern, dessen Werk intensiv diskutiert wurde. Ein kurzer Film über das Töten sowie seine Drei Farben-Trilogie verschafften ihm internationale Anerkennung. Dieses Buch gibt erstmals umfassend in deutscher Sprache einen Überblick über Kieslowskis Oeuvre...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.12.2001
Josef Nagel bespricht dieses Buch zusammen mit dem Essay "Die Furcht vor echten Tränen. Krzysztof Kieslowski und die 'Nahtstelle'" von Slavoj Zizek, den er allerdings nur in wenigen Worten als kritische Beigabe zu Wachs Porträt des polnischen Regisseurs empfiehlt. Nagel zeichnet in seiner Kritik zunächst - merklich basierend auf Wachs Material - Kieslowskis künstlerischen Werdegang nach, um sich dann alles in allem lobend über das Buch zu äußern, das zunächst als Dissertation geschrieben wurde. Besonders wichtig ist ihm, dass Wach, die selbst aus Polen stammt, erstmals auch polnische Quellen intensiv ausgewertet hat und dass sie die unterschiedlichen Sichtweisen auf Kieslowski in Polen, Deutschland und Frankreich schildert. Kritisch merkt der Rezensent an, dass das Buch schlecht Korrektur gelesen wurde - sonst aber empfiehlt er es als eine gründliche, mit ausführlichem Apparat versehene Monografie.
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