Farbe nehmen wir im Kino mit allen Sinnen wahr. Sie löst Emotionen aus und prägt Erwartungshaltungen. Farbe im Kino geht anhand vieler Filmbeispiele auf die Suche nach den Grundlagen einer Farbenlehre der Filmkunst und greift damit ein spärlich bearbeitetes Thema der Filmgestaltung und der Filmwahrnehmung auf. Die Autorin beschreibt die Dramaturgie der Farbe im Film von den frühen Farbfilmen über klassische Meisterwerke wie Vertigo über Schreie und Flüstern und Moby Dick bis hin zu aktuellen Filmen wie Memento und Hero. Neben der Ästhetik der Farbwahrnehnung werden ausführlich die Geschichte des Farbfilms und die physiologischen Grundlagen der Farbwahrnehmung behandelt, so dass Marschalls Buch als grundlegende Farbenlehre der Filmkunst gelten kann.Zahlreiche farbige Abbildungen machen das Buch zu einem eindrucksvollen visuellen Erlebnis.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…