Farbe nehmen wir im Kino mit allen Sinnen wahr. Sie löst Emotionen aus und prägt Erwartungshaltungen. Farbe im Kino geht anhand vieler Filmbeispiele auf die Suche nach den Grundlagen einer Farbenlehre der Filmkunst und greift damit ein spärlich bearbeitetes Thema der Filmgestaltung und der Filmwahrnehmung auf. Die Autorin beschreibt die Dramaturgie der Farbe im Film von den frühen Farbfilmen über klassische Meisterwerke wie Vertigo über Schreie und Flüstern und Moby Dick bis hin zu aktuellen Filmen wie Memento und Hero. Neben der Ästhetik der Farbwahrnehnung werden ausführlich die Geschichte des Farbfilms und die physiologischen Grundlagen der Farbwahrnehmung behandelt, so dass Marschalls Buch als grundlegende Farbenlehre der Filmkunst gelten kann.Zahlreiche farbige Abbildungen machen das Buch zu einem eindrucksvollen visuellen Erlebnis.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…