Herausgegeben und mit einem Nachwort von Marcus G. Patka.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.02.2001
Franz Haas sieht in diesem Buch die "künstlerische Talfahrt" dokumentiert, die die Entwicklung der Autorin seiner Ansicht nach auszeichnet. Zu beobachten sei die Hinwendung Frischaufs von der "veritablen Poesie" eines Gedichts von 1906 über "schauderhaften Kitsch" späterer Gedichte bis zur "gutgemeinten Pädagogik" ihres Romans, dessen zweiter Teil in diesem Buch erstmals veröffentlicht werde und der sich durch "frappante Biederkeit" auszeichne. Der Rezensent kann es kaum fassen, dass Texte so unterschiedlicher Qualität von ein und der selben Autorin geschrieben wurden und ein bisschen rührt es ihn auch, dass die "gläubige Kommunistin" die Kunst für ihre Überzeugung geopfert hat, "trotz Stalin und alledem".
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