Mit zahlreichen Notenbeispielen. Einleitung I: Geschichte und Ästhetik. II: Komposition und Wirkung. III: Geschichtsbewusstsein und Mozart-Rezeption bei Schönber.g IV: das "Was" des Gedankens. V: das "Wie" der Gestaltung. VI: Schönberg, Mozart und die "Wiener Klassik"; Verzeichnisse.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.04.2005
Überzeugend findet der "rur." zeichnende Rezensent diese "reich fundierte Studie" von Matthias Schmidt über das von Bewunderung geprägte Verhältnis von Arnold Schönberg zu Mozart. Gern folgt er den Ausführungen des Autors, dass zwischen Mozart und Schönberg nicht eine bruchlose geschichtliche Traditionslinie konstruiert werden kann. Auch bietet die Studie seines Erachtens zahlreiche Einsichten etwa über Schönbergs Auffassung kompositorischer Zeit, die Elemente des Irregulären und Asymmetrischen, die Kunst der Ein- und Überleitung, das Wechselverhältnis von Poiesis und Poetik, von Produktion und Reflexion, und die Begriffe des "musikalischen Gedankens" oder des "Wiener Espressivo". "Reichtum", "übermäßige Fülle" erscheinen ihm dabei als "vordringliche Qualitäten" beider Komponisten. Da wundert es ihn nicht, dass sich Schönberg als "den" Schüler Mozarts betrachtete.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…