Bis heute drängt der noch nicht abgeschlossene Transformationsprozess in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa Frauenanliegen in den Hintergrund und berücksichtigt sie bloß dann, wenn sie nationalen Interessen förderlich erscheinen. Dieser Band ist die erste Gesamtanalyse zur tatsächlichen oder eben nur scheinbaren Gleichberechtigung und Unabhängigkeit von Frauen in Osteuropa.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.11.2003
Um die Rolle der Frau in Osteuropa geht es in diesem Sammelband, der im Rückblick aufs 20. Jahrhundert über erste feministische Bewegungen ebenso berichtet wie über die "Karrierechancen von Akademikerinnen in der Tschechoslowakei" oder die Veränderungen, die Tito in Jugoslawien einführte. Was sich entdecken lässt, so Rezensentin Sonja Zekri, sind "Facetten und Widersprüche" eines Gegenstands, dessen Erforschung erst begonnen hat.
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