Aus dem Französischen von Tobias Scheffel. Ausgerechnet in die Klasse der Schweinekinder soll der kleine Luis gehen! Dabei ist er doch ein Wolf! Schnell ist er der Buhmann. Doch wenigstens gibt es dort Jojo, der sich mit ihm anfreundet und ihn besucht, als er krank wird. Dabei erfährt er, dass drei fiese Schweine Luis bedrohen und er Angst davor hat, weiterhin zur Schule zu gehen. Jojo sinnt auf Abhilfe und hat eine fantastische Idee
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.2006
Den Rezensenten Nils Minkmar begeistert dieses Kinderbuch des in Belgien aufgewachsenen Portugiesen Mario Ramos, weil es nicht so pädagogisch angelegt ist wie viele vergleichbare Bücher. Konflikte werden in der Geschichte um einen kleinen, ängstlichen Wolf, die in Minkmars Augen "keine Moral und kein Thema" hat, nicht zugekleistert, sondern offen benannt. Der Reiz des Buches besteht nach Minkmars Meinung darin, dass man nie weiß, in welche Richtung diese Geschichte sich weiterbewegt und sich auch der Leser "zögernd durch die Seiten bewegt, allein mit den eigenen Ahnungen".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…