Aulikki ist siebzehn. Sie hat die Schule abgebrochen. Und mit ihren Eltern versteht sie sich nicht mehr. Als ihr Sommerjob im Eiskiosk zu Ende geht, beschließt sie, nach Helsinki zu ziehen und ihr Abitur nachzuholen. In der großen Stadt macht sie ihre ersten Erfahrungen mit der Liebe, aber verliebt ist sie nicht. Eher erstaunt. Vor allem darüber, dass die Menschen, denen sie begegnet, sich ihrer Gefühle und Gedanken so sicher scheinen. Schließlich verliebt Aulikki sich doch, in den Fotografen und Jazzfan Sauli. Und sie entdeckt, dass die Liebe viele Seiten hat. Nur keine einfache.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.04.2007
So "leichtfüßig und schwermütig" wie einen finnischen Tango findet Rezensentin Andrea Lüthi diesen Roman der Autorin Marjaleena Lembcke. Heldin ist die nüchterne, gar spröde 17-jährige Aulikki, die in Helsinki am Fließband Brötchen belegt und von sich selbst glaubt, dass die Bilder in ihrem Kopf stets unterentwickelt sind. Das Träumen, Wünschen und Scharfsehen lernt sie erst, als sie sich in den Fotografen Sauli verliebt. Sehr behutsam gehe Lembcke mit ihrer Heldin um, lobt die Rezensentin, die in diesem Buch einen "wunderbaren, feinfühligen Roman" sieht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2007
Maria Frise findet die Geschichte, anhand der die aus Finnland stammende und die Deutschland lebende Autorin Marjaleena Lembcke eine jugendliche Identitätssuche schildert, alles in allem sehr überzeugend. Ihr gefällt der Humor, mit der sie die Abenteuer ihrer Protagonistin Aulikki beschreibt. Und auch sonst trifft Lembcke nach Frises Meinung genau den richtigen Ton, sowohl für "leidenschaftliche wie für zarte Gefühle". Sie lässt ihrer Protagonistin viele verschiedenen Menschen kennen lernen, Erfahrungen sammeln und auch den ersten richtig bösen Liebeskummer bewältigen - alles auf sehr schlüssige Weise, wie die Rezensentin findet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2007
Maria Frise findet die Geschichte, anhand der die aus Finnland stammende und die in Deutschland lebende Autorin Marjaleena Lembcke eine jugendliche Identitätssuche schildert, alles in allem sehr überzeugend. Ihr gefällt der Humor, mit dem sie die Abenteuer ihrer Protagonistin Aulikki beschreibt. Und auch sonst trifft Lembcke nach Frises Meinung genau den richtigen Ton, sowohl für "leidenschaftliche wie für zarte Gefühle". Sie lässt ihre Protagonistin viele verschiedene Menschen kennen lernen, Erfahrungen sammeln und auch den ersten richtig bösen Liebeskummer bewältigen - alles auf sehr schlüssige Weise, wie die Rezensentin findet.
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