Herausgegeben von Miguel Lopez-Remiro. Diese umfassende Sammlung von Rothkos Schriften enthält viele bisher unveröffentlichte Texte: Essays zur Kunsterziehung, kunsttheoretische Abhandlungen, Vorträge und Interviews. Außerdem seine Briefe an Kuratoren und Galeristen sowie befreundete Kollegen wie Barnett Newman und Clyfford Still. Die fast einhundert Texte in diesem Buch, zwischen 1934 und 1969 geschrieben, zeichnen Rothkos ästhetisches Denken im Verlauf seines künstlerischen Lebens nach. Die Schriften sind Marksteine eines dem Malen gewidmeten Lebens; eine Art intellektuelles und emotionales Porträt des Menschen Mark Rothko.
Als eine Bereicherung für den Mark Rothko-Interessierten beschreibt Rezensentin Petra Kipphoff den anlässlich der Hamburger Rothko-Retrospektive erschienenen Band "Schriften 1934-1969". Auf die Essays, Briefe und Interviews Rothkos, der sich selbst nicht als einen abstrakten Künstler verstanden wissen wollte, geht die Rezensentin leider nicht näher ein, betont in ihrer Besprechung aber die Standfestigkeit Rothkos, der stets Herr über seine Arbeiten bleiben wollte, weshalb er des öfteren eine Ausstellung absagte oder einen schon ausgeführten Auftrag zurückgab. Kurz erwähnt Kipphoff noch den Selbstmord des Künstlers, der sich 1970 die Pulsadern aufschnitt und von dem 2007 ein Bild für 65 Millionen Dollar versteigert wurde.
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