Mit 300 Abbildungen von Markus Köninger. Drei Jahre lang führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Er weiß viel Schönes und Poetisches aus dieser schillernden Stadt zu berichten, in der Menschen so vieler Nationalitäten friedlich miteinander leben: Von seiner Liebe zu Nadia, vom Basar und vom alten Kutscher und Geschichtenerzähler Salim. Aber in dieser Zeit der Anfänge der Diktatur gibt es auch Ungerechtigkeit und politische Verfolgung. Der Junge entscheidet sich zu handeln und gründet mit seinen Freunden eine eigene Zeitung - im Untergrund.
Schamis 1987 erstmals erschienenes Buch über das Leben in der Altstadt von Damaskus erscheint nun in eindrucksvollen Bildern illustriert.
Ein Buch, das alle Sinne anregt, in dem man das frisch gebackene Brot genauso zu riechen meint wie Angstschweiß und Gossengestank - so erinnert sich Rezensentin Lea Frehse an Rafik Schamis 1987 erschienenen Roman "Eine Hand voll Sterne", in dem der syrisch-deutsche Schriftsteller von einer Kindheit beziehungsweise seiner eigenen Kindheit in Damaskus erzählt. Es ist eine großartige Geschichte, meint Frehse, die ihre Leser ganz nah heran führt an die Fremde und seine Bewohner. Dieser Geschichte hat sich nun Markus Köninger angenommen und sie in eine "schlichte, aber fesselnde" Bilderwelt gefasst, erklärt Frehse und freut sich, dass Schami diesen Schritt gewagt und dem talentierten Zeichner seine Erzählung anvertraut hat, denn Köningers Graphic Novel, so die begeisterte Rezensentin, ist absolut überzeugend.
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