Die KSZE-Politik der Bundesrepublik nach dem Helsinki-Gipfel wurde von den Folgetreffen in Belgrad (1977/78) und Madrid (1980-1983) sowie weiteren Expertentagungen bestimmt. Die Studie zeigt die Bedeutung auf, die der KSZE-Prozess für Bonn in einem sich verschlechternden internationalen Umfeld als Instrument der Krisensteuerung besaß, um die Ost-West-Détente zu bewahren und den Eisernen Vorhang durchlässiger zu machen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.09.2015
Inwieweit die KSZE ein zentrales und kontinuierliches Element und Instrument deutscher Außen- und Sicherheitspolitik war, erfährt Michael Gehler in der Studie von Matthias Peter. Die Studie zur Rolle der Bundesrepublik im KSZE-Prozess beeindruckt den Rezensenten durch ihre Detailliertheit und Quellenstärke. Peters empirische Belege für das deutsche Interesse am und das inhaltlich gestaltende Zutun zum KSZE-Prozess scheinen Gehler überzeugend. Ebenso die vom Autor aufgezeigte Verbindung zwischen KSZE und der politisch-militärischen Ausrichtung der Bundesrepublik im Kalten Krieg.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…