Die Studie von Mathias Sträßner untersucht vier bekannte Kriegstagebücher von Frauen, die alle als Journalistinnen das Kriegsende 1945 in Berlin erlebt und in Tagebuchform beschrieben haben: Ursula von Kardorff, Margret Boveri, Ruth Andreas-Friedrich und die Anonyma. Das Versprechen, die Wahrheit, und nichts als Wahrheit zu schildern, noch dazu in der authentischen Form des privaten Tagebuchs, ganz konzentriert auf die eingekreiste Stadt Berlin, die als finaler und stellvertretender Kampfplatz eines Weltkonflikts außer Frage steht das gibt der Konstellation dieser vier Berlin-Tagebücher aus dem Jahr 1945 ihre besondere Qualität.
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