Merkantilismus und Globalisierung

Cover: Merkantilismus und Globalisierung
Nomos Verlag, Baden-Baden 2000
ISBN 9783789069499
Broschiert, 190 Seiten, 34,77 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Heinrich Reinermann und Christian Roßkopf. Die Johann Joachim Becher-Stiftung hat einen Wettbewerb zu dem Thema "Chancen und Risiken eines neuen Merkantilismus in einer globalen Welt" ausgeschrieben, dessen bemerkenswerter Ertrag mit diesem Band der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Außer der preisgekrönten Arbeit von Friedrich L. Sell (Bundeswehrhochschule München) und zwei weiteren prämierten Arbeiten von Hermann Knödler und Stefan Okruch ist die Laudatio des Vorsitzenden der Jury, Heinrich Reinermann, wiedergegeben sowie der Festvortrag, den der Chef der Landesbank Rheinland-Pfalz, Klaus G. Adam, aus Anlass der Preisverleihung zum Thema "Staat und Wirtschaft ? Sind öffentliche Banken heute noch zeitgemäß?" gehalten hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.09.2001

Merkantilismus und Globalisierung zusammenzubringen ist eine interessante Herausforderung, schreibt Indira Gurbaxani, denn diese beiden ökonomischen Theorien wirken auf den ersten Blick ausgesprochen widersprüchlich. Während beim Merkantilismus staatliche Exportförderung und Importbeschränkungen im Vordergrund stehen, postuliert die Globalisierung größtmöglichen Freihandel. Die Johann-Joachim-Becher-Stiftung hat nun ein Buch herausgegeben, in dem sich diverse Autoren die Frage stellen, was moderne Volkswirtschaften vom Merkantilismus lernen können, berichtet die Rezensentin. Besonders lesenswert findet Gurbaxani den Aufsatz von Friedrich Sell, der fordert, den Welthandel nicht mit einem neuen Protektionismus aufzuhalten, sondern mit einer aktiven Bevölkerungs- und Zuwanderungspolitik zu fördern. Auch wenn der Merkantilismus der Vergangenheit angehöre, hat die Rezensentin dem Sammelband entnommen, halte er für die Globalisierung noch manche Lehre bereit.

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