Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.01.2002
Auch wenn Rainer Hoffmann seine kurze Rezension mit dem nicht unerheblichen Vorwurf des "Etiketten- oder Titelschwindels" einleitet, da die Gartenkunst der Länder Mittel- und Osteuropas in dem kleinen Wörterbuch der europäischen Gartenkunst nicht vorkommen, fügt er sogleich ein Lob hinzu und leitet damit zu einer insgesamt positiven Gesamteinschätzung des Buches über. Hier könne man sich "gleichsam gründlich- kenntnisreich wie unterhaltend-erholsam" in Kunstgefilden ergehen, die die Menschen in Erinnerung an das verlorene Paradies immer wieder zu inszenieren versucht hätten, schwärmt er. Informationen über die "Gartenstile Europas" von der Antike bis zur Postmoderne erhalte man in der kurzen Einleitung, informiert Hoffmann. Der Freund der Gartenkunst bekomme beim Springen von Stichwort zu Stichwort mannigfaltige Informationen, von technischen Details über ästhetische Aspekte bis hin zu geistesgeschichtlichen Perspektiven und kunsthistorischen Zusammenhängen, verspricht Hoffmann, und Candides "...mais il faut cultiver notre jardin" dränge sich durch die Lektüre nahezu auf.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…