Der Kampf um gute Kunden und deren Vermögenswerte hat sich in den letzten Jahren intensiviert. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass immer mehr Konkurrenten in den Markt des Private Banking eintreten. Mehr und mehr werden die Praktiken bei der Abwerbung von Kundenberatern und die Mitnahme von Kundenportefeuilles zu einem Thema. Mit Hinweis auf den Markt werden Vorgehensweisen angewandt, welche die Integrität des Finanzplatzes Schweiz in Frage stellen und die sich auch in rechtlicher Hinsicht als problematisch erweisen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.12.2001
In diesem Schweizer Buch geht es um Kundenberater von Banken, schreibt "bb" in einer kurzen Kritik. Wie werben Banken um Kundenberater? Kann Personalwechsel den "Persönlichkeitsschutz des Kunden" gefährden? Diese und weitere Fragen beantwortet die Autorin "sehr lesbar und kurz", findet "bb". Die Banken seien beim Abwerben von Mitarbeitern besonders an deren "Reisegepäck" interessiert: An Kundennamen, die zum neuen Arbeitgeber übertragen werden können. Die Autorin liefert überdies eine rechtliche Einordnung des Berater-Abwerbens und klärt über die Bestimmungen des Bankengesetzes auf, lobt der Rezensent.
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