Herausgegeben von Häner Isabelle. Dieser Sammelband wird Prof. Dr. iur. Alfred Kölz von seinen früheren und gegenwärtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Anlass seines 20-jährigen Jubiläums als Ordinarius an der Universität Zürich gewidmet.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.10.2003
Ursprünglich als Festschrift für den Staatsrechtler und Verfassungshistoriker Alfred Kölz gedacht, ist der Band "Nachdenken über den demokratischen Staat und seine Geschichte" zum Bedauern von Rezensentin Michele Luminati inzwischen - Kölz verstarb am 29. Mai 2003 - zur Gedächtnisschrift geworden. Wie sie berichtet, knüpfen die Autoren des Bandes, 15 ehemalige Assistentinnen und Assistenten von Kölz, in ihren Beiträgen bewusst an die Arbeiten ihres Lehrers an. Diese Wieder- bzw. Neubeschäftigung mit den für Kölz typischen Themen beurteilt Luminati insgesamt als "mehr oder weniger gelungen". Neben dem Beitrag von Isabelle Häner über Kölz' Entwurf für eine neue Bundesverfassung lobt sie vor allem Helen Kellers Auseinandersetzung mit den nach den Anschlägen vom 11. September erlassenen Anti-Terrormaßnahmen, an denen Keller "pointiert und überzeugend" Kritik übe. Positiv erwähnt unsere Rezensentin außerdem den Beitrag von Christina Bundi, die "ganz im Stil der engagiert-kritischen Arbeiten" von Kölz verfassungsrechtliche Probleme der neuen Bündner Kantonsverfassung aufzeige, sowie den Beitrag von Thomas Gächter zum Dringlichkeitsrecht, der sich "schwergewichtig" mit der Zeit um den Zweiten Weltkrieg beschäftige.
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