Aus dem Englischen von Xenia Osthelder. Der US-Autor und frühere Planungsdirektor der Encyclopaedia Britannica, Mortimer J. Adler, hat eine detaillierte Systematik entwickelt, mit der wir besser und schneller verstehen lernen können, was wir lesen - und zwar sowohl Belletristik als auch schwierige philosophische oder sozialwissenschaftliche Texte. Vor allem bei wissenschaftlichen Büchern besteht die Gefahr, in der Flut der Fakten Zusammenhang und Überblick zu verlieren. Hier kann eine Reihe erprobter Techniken helfen, die Lesequalität zu erhöhen. "Wie man ein Buch liest" ist seit seinem Erscheinen ein Dauerbestseller. Es gilt noch immer als die beste und erfolgreichste Anleitung zur Verbesserung und Vertiefung der Lesetechniken. "Das Buch zeigt ganz konkret, wie man die eigene Lektüre perfektioniert und wie groß der Gewinn an Genuss und Erkenntnis dadurch wird" (The New Yorker). Charles van Doren, langjähriger Co-Autor von Adler, hat dazu beigetragen, das Buch auf den neuesten Stand zu bringen. Sie lernen die wichtigsten Lesetechniken, vom systematischen Querlesen und prüfenden Lesen bis hin zum Schnelllesen. Sie schreiten fort zum analytischen Lesen. Mit etwas Übung schließlich meistern Sie den schwarzen Gürtel der Lesekunst: das vergleichende oder syntopische Lesen mehrerer Bücher zu einem bestimmten Thema. Sie lernen die verschiedenen Techniken zur Lektüre praktischer Bücher, schöner Literatur, Drama, Lyrik, Geschichte, Naturwissenschaft, Mathematik, Philosophie und Gesellschaftswissenschaften. Schließlich bieten die Autoren eine Leseliste und liefern Leseübungen und ein ausgefeiltes Regelsystem, mit deren Hilfe sich der Fortschritt in der eigenen Lesefertigkeit, das Textverständnis und die Lesegeschwindigkeit überprüfen lassen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.09.2007
Rezensent Burkhard Müller outet sich als Anhänger des "demokratischen Bildungsideals", dem sich auch die beiden amerikanischen Autoren und Redakteure der "Encyclopaedia Britannica" mit ihrer Anleitung zum Lesen verschrieben haben. Nach Ansicht Mortimer J. Adlers und Charles van Dorens sei es mit der bloßen Alphabetisierung nicht getan, ein Leser müsse auch prüfendes, analytisches und vergleichendes Lesen beherrschen, um Texte wirklich zu verstehen, so der Rezensent zustimmend. Etwas problematisch nur, dass es diesen derart ausgebildeten Leser schon braucht, um sich durch den vorliegenden Band zu arbeiten, meint Müller, der zudem feststellen muss, dass die Autoren zur Pedanterie und zu Abschweifungen neigen. Wahrscheinlich werden sie damit ihre anvisierte Zielgruppe nicht erreichen, vermutet der Rezensent, der dennoch die Absicht, die sie mit ihrem Buch verfolgen, als "verdienstvoll" würdigt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…