Mit zahlreichen farbigen Illustrationen. 1999 erschien Nadia Buddes erstes Bilderbuch: "Eins zwei drei Tier" - als Geniestreich bejubelt, mit feinsten Preisen dekoriert und längst zum Klassiker avanciert. Autorin und Verlag waren sich einig: Jetzt ist höchste Zeit für einen Nachfolger, am besten einen mit Biss! "Eins zwei drei Vampir" lässt lauter gefährliche Gestalten aufmarschieren, immer drei von einer Sorte und dann als Überraschung eine vierte, die für den Reim zuständig ist - und für den Start einer neuen Dreierreihe. Niemand muss sich übrigens um die kindliche Seele sorgen: Die Skelette, Taranteln, Haifische und Hornissen in diesem Pappbilderbuch sind ungefähr so erschreckend wie die dreijährigen Gespenster, die zu Halloween zaghaft an unsere Haustür klopfen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.02.2018
Den in der Kinderliteratur vergleichsweise gigantischen Erfolg, den Nadia Budde mit ihrem Bilderbuch "Eins, zwei, drei, Tier" feiern konnte, findet Rezensent Ulrich Seidler durchaus berechtigt, denn mit diesem Buch könne man einem Kind den "goldenen Schlüssel zur Welt" schenken. Und nicht nur das, mit dem Zugang zu dieser Welt kommt gleich noch das sprachliche Werkzeug um all die Dinge dieser Erde, auch die, die einen zunächst ängstigen mögen, zu fassen. "Eins, zwei, drei, Vampir" ist die Fortsetzung des ersten Buches und steht diesem in nichts nach. Hier werden nun auch all die irrealen Gestalten und die gefährlich vorgestellt, lesen wir. Wenn man sich diese jedoch etwas genauer anschaut, stellt man jedes mal fest, dass sie so furchterregend doch gar nicht sind - eine wichtige Lehre für jeden jungen Menschen, meint der hingerissene Rezensent.
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