Die venezolanische Bildhauerin Gertrud Luise Goldschmidt (1912-1994) - mit Künstlernamen Gego - gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der geometrischen Abstraktion Lateinamerikas. Die in Deutschland geborene und 1939 nach Caracas emigrierte gelernte Architektin konjugierte das Vokabular der modernen Skulptur neu. In ortsspezifischen Installationen wie der kühnen Arbeit Reticularea von 1969 ist der Betrachter aktiv in den architektonischen, netzartigen Raum aus Metalldraht und Stangen einbezogen. Diese derzeit umfassendste englischsprachige Monografie wirft mit profunden Analysen von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und bisher nicht übersetzten historischen Texten einen neuen Blick auf Gegos kritische Beziehung zum venezolanischen Städtebau und Kinetismus, zur New Yorker Avantgarde der 1960er-Jahre und den europäischen modernen Tendenzen des Bauhauses und des russischen Konstruktivismus. Eine bebilderte Chronologie sowie ein ausführlicher Bildteil mit Skulpturen und Zeichnungen aus drei Jahrzehnten runden den Band ab.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…