Aus dem Slowenischen von Liza Linde. Nataša Kramberger befasst sich in "Mauerpfeffer" mit der Landwirtschaft, dies jedoch insbesondere im Rahmen des Klimawandels und der damit einhergehenden Widrigkeiten für die Natur wie für den Menschen, der vom Landanbau lebt. Ihr Text ist zugleich ein Plädoyer für die Nachhaltige Landwirtschaft, weil diese für das globale ökologische Gleichgewicht unabdingbar ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.01.2024
Nicht nur angesichts der aktuellen Bauernproteste ein lesenswerter Essay, befindet Rezensent Fridtjof Küchemann zu dem Buch der slowenischen Autorin Nataša Kramberger. Ihre Mutter hatte sich recht unüberlegt einen Bauernhof zugelegt, den Kramberger dann übernommen hat, um ihn nachhaltig zu bewirtschaften - trotz aller nachbarschaftlichen und ökonomischen Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben, wie Küchemann erklärt. Das kommt manchmal ein bisschen esoterisch rüber, so der Rezensent, aber Krambergers ehrlich Art, über ihre Schwierigkeiten zu schreiben und ihre Erkenntnis, dass Menschen, die im Gegensatz zu ihr von der Landwirtschaft leben müssen, stets mit dem Problem der Wirtschaftlichkeit konfrontiert sind, machen ihm die Lektüre sehr sympathisch.
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