Von A wie Alfred bis Z wie Zacharias: Die Jungs sind immer für eine Überraschung gut. Mal wild und gefährlich, wie Rudi, der gern Feuerchen macht, mal eigensinnig, wie Kersten, der sammelt, wovor andere sich gruseln, aber auch schutzbedürftig, wie Jochen, der von einem großen schwebenden Hammer hoffentlich nur träumt. Nicht mit allem werden ihre Eltern einverstanden sein - aber vielleicht ist auch nicht alles wahr, was Heidelbach malt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
Oliver zum Beispiel hält den Rekord im Weitpinkeln, ein anderer Junge betrachtet Damenstrümpfe. Myriam Mieles ist sichtlich fasziniert von dem, was Jungs so tun, und rät, dieses Buch anders zu handhaben als man es sonst tut. Normalerweise betrachtet man einfach die Bilder, schreibt sie. Aber hier sollte man sich zuerst die Augen zu halten, während ein anderer vorliest, was einer der Jungs so macht. Dann erst gucken und sich überraschen lassen, wie das aussieht (die Damenstrümpfe sind zum Beispiel sehr hübsch, wie eine Abbildung in der FAZ zeigt). Derselbe Autor hatte vor Jahren auch schon einen Band "Was machen die Mädchen" vorgelegt. Aber in Jungsseelen, so Mieles, könne er sich doch weit besser einfühlen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999
"Was machen sie denn so?", fragt Elisabeth Hochmeister und findet heraus, dass Jungs zum Beispiel Damenstrümpfe studieren. Ein Buch über "Bubenschmerz und -seligkeit" (der gleiche Autor hat 1993 auch schon ein Buch über Mädchen gemacht). Vor allem zeigt sich die Rezensentin erfreut über den "intellektuellen wie sinnlichen Zauber" der Bilder.
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