Juni 1924. Lavinia Schulz und Walter Holdt, zwei der radikalsten Vertreter des expressionistischen Maskentanzes in Deutschland, werden tot bzw. schwer verletzt in ihrer Hamburger Kellerwohnung aufgefunden. Einziger Überlebender: Sohn Hans, 10 Monate alt. Knapp 100 Jahre später lassen die KELLERTÄNZER den Kurator Nick Lainwander nicht los. Vor Jahrzehnten entdeckte er durch Zufall ihre Ganzkörpermasken auf einem Dachboden. Kurz darauf erhielt er Besuch von einem alten Mann, der sich als "der Sohn" vorstellte. Für ihn ist Lainwander seither auf Recherche. Wer waren die beiden Visionäre, die sich konsequent in ihren Masken verbargen? Wie kam es zu der Bluttat, die ihr Leben beendete? Und darf man erfinden, was man nicht ausfindig machen kann? Nils Jockel geht in KELLERTÄNZER Vergangenheit und Gegenwart eines Hamburger Kunstschaffens nach, das 2022 auf der Biennale von Venedig gefeiert wurde und seine Wurzeln in Genie und visionärem Kunststreben fand - und in einer unheiligen Allianz aus Politik und Idealen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…