Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.09.2000
In einer Kurzrezension zeigt sich der Rezensent mit dem Kürzel „wl“ recht erleichtert, dass nach langer Zeit nun ein sachlicher Umgang mit dem Werk Ernst Jüngers möglich ist. Dies sieht er auch in der vorliegenden Dissertation bestätigt. Zwar ist der Rezensent von dem Ergebnis dieser Untersuchung keineswegs überrascht. Dennoch gefällt ihm, dass Staub anhand von Jüngers Text „Das abenteuerliche Herz“ von 1929 aufzeigt, wie dieser dort „im Begriff ist, seinen politisch-atavistischen Konservatismus auf Grund der historischen Entwicklung zu einem kulturellen umzucodieren“. Dies bedeutet für den Rezensenten, dass die Ästhetik für Jünger gewissermaßen ein Schutz vor „faschistoiden Ressentiments und damit dem Dritten Reich“ war. Diese These sieht er hier von Staub sehr deutlich untermauert.
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