2 CD. Gelesen von Hannelore Elsner und Matthias Fuchs. Die Moskauer Schauspielerin Olga Knipper (1868-1959) war 30, als sie den Arzt und Dichter Anton Tschechow kennenlernte. Er war 38 und schon im fortgeschrittenen Stadium seiner Tuberkulose. Fünf gemeinsame Jahre nur blieben den beiden, in denen sie häufig getrennt waren. Ihr faszinierender und bewegender Briefwechsel protokolliert die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe und außergewöhnlichen Ehe .
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.07.2007
Als die Schauspielerin Olga Knipper und der Autor Anton Tschechow einander im Jahr 1898 kennenlernten, war sie dreißig Jahre alt - er war achtundreißig, bereits tuberkulosekrank, und hatte noch sechs Jahre zu leben. Das Wissen um die Vergänglichkeit der Beziehung liegt, wie Felicitas von Lovenberg feststellt, von Beginn an über dem Notizen-, Postkarten-, Telegramm- und Briefwechsel der beiden. Eine Auswahl der Korrespondenz ist jetzt als Hörbuch erschienen beziehungsweise wiederveröffentlicht worden, vorgelesen, und zwar nach Einschätzung der Rezensentin kompetent, von Matthias Fuchs mit "mürber Lakonik" und von Hannelore Elsner, die einen Ton sucht, "der den Geliebten anlocken soll, ohne ihm Anstrengung zu bereiten". Sehr unterschiedlich waren die Temperamente der beiden, Tschechow kurz und knapp, Knipper immer gesprächig - dies allerdings werde in der Hörbuch-Auswahl, so von Lovenberg, sehr viel weniger deutlich als in der fünfbändigen Buchausgabe.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…