Von der frühen Neuzeit über die Völkerbundära bis in die Gegenwart: Im ersten Teil dieses Einführungswerks wird die Entwicklung und Geschichte des Völkerrechts beleuchtet. Der zweite Teil befasst sich mit dem Völkerrecht als Rechtsordnung und vermittelt die wichtigsten Grundlagen. Interessante Beispiele erläutern das Wissenswerte zum Thema in handlicher, leicht lesbarer Form. Auch die Rolle der Schweiz wird in diesem Zusammenhang näher betrachtet. Damit leistet Oliver Diggelmann einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte über die sogenannte Selbstbestimmungsinitiative, die den Vorrang des Verfassungsrechts vor dem Völkerrecht in der Schweizer Verfassung verankern möchte.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.10.2018
Rezensent Christoph Wehrli erkennt, dass es der Völker- und Staatsrechtler Oliver Diggelmann in seinem Buch zur Entwicklung des internationalen Rechts nicht auf eine Fortschrittsgeschichte anlegt, sondern die problematischen Seiten des Völkerrechts gut ausleuchtet. Für Wehrli gewinnt er damit an Glaubwürdigkeit. Knapp und verständlich vermittelt ihm der Autor die Geschichte des Völkerrechts im Zusammenhang mit dem Weltwandel, bevor er systematisch die Quellen des Völkerrechts behandelt und auch immer wieder eidgenössische Verhältnisse in den Blick nimmt sowie kritisch das Eindringen internationaler Regeln in die nationale Politik feststellt.
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