Aus dem Englischen von Thomas Mohr. Olivia Laing geht der Frage nach, was es bedeutet, einen Körper zu haben, der uns behindert, uns gefangen hält und zugleich befreit.Der Körper ist eine Quelle des Vergnügens und des Schmerzes, gleichzeitig hoffnungslos verletzlich und doch voller Kraft. Mit einem neuen Blick auf das letzte Jahrhundert analysiert Olivia Laing den langen Kampf um körperliche Freiheit. Laing erzählt von sexueller Befreiung und LGBTQ-Bewegungen, von Feminismus, globalen Gesundheitskrisen und dem Civil Rights Movement, stützt sich auf eigene Protesterfahrungen und unternimmt Reisen vom Berlin der Weimarer Zeit bis zu den Gefängnissen der McCarthy-Ära in Amerika. In den Recherchen begegnet Laing ausgehend von Wilhelm Reich und seinen Theorien einigen der spannendsten und kompliziertesten Persönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts, darunter Nina Simone, Sigmund Freud, Susan Sontag und Malcolm X.
Die britische Essayistin Olivia Laing denkt in ihrem neuen Buch "Everybody - Warum unser Körper politisch ist" über Beziehungen einiger Autoren, aber auch politischer Aktivisten wie Malcom X zu ihrem Körper nach. Im Gespräch mit Sylvia Staude von der FR fordert sie, das Denken neu im Körper zu grundieren, erklärt, warum sie soziale Medien deshalb heute problematisch findet. Unser Resümee
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