Aus dem Französischen von Igna Gantschev & Géraldine Elschner. Jeannes großer Traum ist es, Ballerina an der Pariser Oper zu sein.Sie schafft die Aufnahmeprüfung und trotz schmerzender Füße,trainiert sie täglich mit viel Hingabe. Der Maler Edgar wohnt den Proben bei, er ist fasziniert von den anmutigen Bewegungen derTänzerin und bittet Jeanne, für ihn Model zu stehen.So schafft sie es nicht nur auf die Bühne der Oper, sondern wird in seiner Skulptur "Die kleine Tänzerin" verewigt.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 23.10.2025
Rezensentin Sylvia Schwab ist entzückt von diesem auf der im Titel erwähnten Skulptur des Künstlers Edgar Degas basierenden Bilderbuch. Die bei ihrer Pariser Enthüllung 1881 aufgrund ihrer leichten Bekleidung skandalöse Skulptur wird bei Elschner der Ausgangspunkt einer Geschichte über die 12-jährige Jeanne. In armen Verhältnissen lebend, sehnt Jeanne sich nach dem Ballett und dem Besitz eines Klaviers, zwei Elemente, in denen die Autorin die historischen Fakten des echten Modells Marie van Goethems mit dem Klavierwunsch ihrer eigenen Mutter vermengt, erklärt Schwab. Kombiniert mit den zarten Spielen von Licht und Schatten, die Desvaux' Illustrationen kreieren, ohne jedoch das Vorbild Degas zu kopieren, gelinge es diesem Bilderbuch Kunstgeschichte dynamisch zu verlebendigen. Schwab freut sich darüber, dass nach der gefühlvollen Lektüre die Betrachtung der Statue fast schon obsolet wird.
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