683 Farb-Abbildungen mit 1.070 Objekten. Die in Japan als Gürtelschmuck für Männer mit größter Kunstfertigkeit hergestellten Netsuke erregten bereits Ende des 19. Jahrhunderts in der westlichen Welt großes Interesse. Netsuke beeindrucken durch ihre große Aussagekraft in diesem kleinen Format und die meisterliche Verarbeitung in unterschiedlichsten Materialien, etwa Holz, Elfenbein und Horn. Die Darstellungen zeigen dem Betrachter die Kultur Japans aus fast allen Lebensbereichen: buddhistische Figuren, Glücksgötter, Tiere, Pflanzen, Früchte und Blumen, literarische Figuren, Ausländer-Darstellungen, Kinder, Masken und Berufe bis hin zu alltäglichen Gegenständen. Zu den weltweit bedeutendsten Netsuke-Sammlungen gehört die Sammlung Werdelmann im museum kunst palast Düsseldorf mit fast 1.100 Objekten; das Ergebnis einer über 35-jährigen, intensiven Sammeltätigkeit. Die Sammlung vermittelt einen einzigartigen Überblick über diese Kunstform (17. bis 20. Jahrhundert). Alle 1.070 Objekte werden in brillanten Farb-Abbildungen gezeigt und nach dem neuesten Stand der Netsuke-Forschung beschrieben. Für die wissenschaftliche Bearbeitung der Sammlung zeichnet die Wissenschaftlerin Patrizia Jirka-Schmitz verantwortlich.
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