Die Liebe und ihr ewiger Gegenspieler, der Tod, sind das Thema von Patrick Süskinds Essay. Mit Beispielen aus Philosophie und Literatur (von Platon über Kleist bis Thomas Mann) wie aus dem modernen Leben führt er Ihnen die Liebe als Himmels- und Höllenmacht vor. Und er vergleicht die Schicksale von Jesus und Orpheus, die beide den Tod durch die Liebe zu überwinden versuchten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2006
Volker Weidermann kann kaum glauben, dass hinter dem Essay "Über Liebe und Tod" tatsächlich der von ihm vor allem wegen seiner makellosen Formbeherrschung bewunderte "wahre" Patrick Süskind stecken soll und fürchtet, nein hofft wahrscheinlich, dass Süskind entführt wurde und ein unbegabtes Double seinen Platz eingenommen hat. Beklagt der Rezensent das, was Süskind zur Liebe einfällt, lediglich als ziemlich "traurig", erschaudert er angesichts der Texte über den Tod, die recht unvermittelt in der Mitte des Buches auftauchen. Hier repetiere der Autor bloß den Liebestod von Tristan und Isolde , schwadroniert "würdelos" über Kleists Selbstmord und hetzt Orpheus und Jesus ohne Sinn und Verstand aufeinander, empört sich Weidermann.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…