Paul Nolte

Was ist Demokratie?

Geschichte und Gegenwart
Cover: Was ist Demokratie?
C.H. Beck Verlag, München 2012
ISBN 9783406630286
Gebunden, 512 Seiten, 17,99 EUR

Klappentext

Die Demokratie ist ins Gerede gekommen - die Wahlbeteiligung schwindet, die Skepsis der Bürger gegenüber den Politikern nimmt zu. Die Regierungen wirken machtlos im Kampf um die Regulierung der globalen Finanzmärkte. Zugleich ist in Nordafrika ein demokratischer Frühling erwacht, in den Millionen Menschen ihre Hoffnungen setzen, und in China rufen mutige Dissidenten wie Liu Xiaobo nach mehr Freiheit und Menschenrechten. Was aber meinen wir eigentlich, wenn wir von Demokratie sprechen? Warum gibt es ein Parlament, wie sind die Parteien entstanden? Brauchen wir mehr direkte Beteiligung des Volkes? Kommt die Demokratie in einer globalen und multikulturellen Welt an die Grenzen ihrer Möglichkeiten?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.08.2012

Eine durchaus optimistische historische Bestandsaufnahme der Demokratie erblickt Andreas Rödder in Paul Noltes Buch über "Geschichte und Gegenwart" der Demokratie. Er attestiert dem Autor, eine Fülle von Themen und Fragen, die die Demokratie betreffen, anzugehen und dabei auch viele Fragen offen zu lassen. Rödder ist mit Noltes gelassenen historischen Einschätzungen, nach denen die Demokratie letztlich als eine Erfolgsgeschichte zu lesen ist, im Wesentlichen einverstanden, hätte sich im Detail aber oft einen etwas genaueren Blick, eine prägnantere Argumentation und präzisere Thesen gewünscht.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 15.03.2012

Nicht gerade revolutionär, aber informativ findet Lisa Herzog "Was ist Demokratie?" von Paul Nolte. Sie beschreibt, wie der Autor schnell die ganz frühe Geschichte abhandelt, um sich dann ausführlicher den letzten zweihundert Jahren zuzuwenden. Dass Nolte nicht linear vorgeht, sondern themenbezogen, hat Vor- und Nachteile, meint die Rezensentin: diese Form mache es leicht, sich nur einzelne Gebiete herauszupicken und zu erkunden, aber dafür sieht Herzog einige Überschneidungen und parallele Ereignisse verloren gehen. Schade findet die Rezensentin, dass der Autor selten ins Detail geht. Sie hätte sich seine Ausführungen zu sozialen Kämpfen um Freiheit und Demokratie etwas lebhafter, näher am Geschehen gewünscht und bedauert, dass "Herz und Kopf" nicht zusammenkommen in diesem Buch - besonders bei solch einem Thema, wie sie schreibt.

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