Aus dem Französischen von Heike Drescher und Claudia Sandberg. Josephine Baker brachte tanzend den Jazz und Charleston nach Europa und engagierte sich für die Rechte von Schwarzen. Tove Jansson, Schöpferin der Mumins, lebte offen die Liebe zu ihrer Lebenspartnerin. Und die libanesische Bürgerrechtlerin Leymah Gbowee setzt sich in gewaltfreiem Kampf für die Sicherheit von Frauen ein. Unerschrocken schreiten diese eigensinnigen Frauen durchs Leben. Vorreiterinnen, Querdenkerinnen und jede eine Heldin auf ihre ganz eigene Art. Ob Schamanin oder Entdeckerin, Leuchtturmwärterin oder gefeierte Leinwandhexe - diese Frauen haben ihre Bestimmung gefunden.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.11.2017
Rezensentin Manuela Kalbermatten lernt in diesem Band der französischen Comic-Künstlerin Penelope Bagieu gleich fünfzehn "außergewöhnliche Frauen" kennen. Etwa die 1886 geborene Australierin Annette Kellermann, die ihre durch Kinderlähmung geschwächte Beinmuskulatur durch Schwimmen trainierte, den Ärmelkanal durchquerte und als Schauspielerin, Fitness- und Ernährungsberaterin eine der "erfolgreichsten Unternehmerinnen" ihrer Zeit wurde, erzählt Kalbermatten. Fasziniert folgt die Kritikerin auch dem Schicksal "Mariposas", die in der Dominikanischen Republik gegen Trujillos Diktatur kämpfte uznd ermordet wurde. Ein großartiges Buch, das jungen Frauen Mut macht, schließt die Rezensentin.
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