Peter Demetz

Was wir wiederlesen wollen

Literarische Essays 1960-2010
Cover: Was wir wiederlesen wollen
Wallstein Verlag, Göttingen 2022
ISBN 9783835352186
Gebunden, 320 Seiten, 32,00 EUR

Klappentext

Peter Demetz erhebt in seinen Essays die Kritik zur Kunstform. In den frühen siebziger Jahren öffnet sich das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mehr und mehr für linksliberale deutsche und amerikanische Autoren, darunter Egon Schwarz, Walter Hinck, Peter Rühmkorf und Peter Demetz. Demetz nimmt unter ihnen eine Sonderstellung ein, nicht nur als überragender Stilist, sondern auch mit seiner komparatistischen Kompetenz, die ihresgleichen sucht: Lessing, Fontane, Rilke, immer wieder Kafka, die europäische Avantgarde, die internationale zeitgenössische Literatur, Prag und das Kino wurden Gegenstände seiner Bücher und Essays. Im Oktober 2022 feiert Peter Demetz seinen 100. Geburtstag. Dass er die Kritik zur Kunstform erhebt, zeigt die vorliegende Auswahl aus den literarischen Essays, die er über fünf Jahrzehnte für die ZEIT und die Frankfurter Allgemeine Zeitung verfasst hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.09.2022

Rezensent Kai Sina findet die hier versammelten 62 literarischen Essays, Rezensionen und Reportagen des Kritikers Peter Demetz aus den Jahren 1960-2010 weiterhin erhellend und unterhaltsam. Das liegt für Sina am Sinn des Autors fürs Schwierige sowie am Skeptizismus, mit dem Demetz dem Stil begegnet. Ob er Kafka, Rilke, Fontane oder Portugals Literatur untersucht, die deutsche Literatur oder das tolerante Arbeitsklima in den USA, stets zaubert der Autor beim Formulieren, Denken und Argumentieren, so Sina.
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