Das hier erstmals überblickbare Werk präsentiert sich in thematischer und stilistischer Komplexität. Fohr betätigte sich als Landschafter, eindrucksvoller Porträtist seiner studentischen Freunde in Heidelberg und seiner Künstlerkollegen in Rom, schließlich auch als bewunderter Schöpfer von Historien. Seine stilistische Vielfalt ist ein bewusst gewähltes, von der jeweiligen Aufgabe abhängiges Verfahren. In dieser Wahlfreiheit der zeichnerischen Mittel ist er ein früher Moderner. Die Monografie weist ihm den gebührenden Rang innerhalb der Kunst der deutschen Romantik und seine kunsthistorische Stellung in Abgrenzung zu den Nazarenern zu.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.12.2015
Konstanze Crüwell freut sich über diese Monografie von Peter Märker über einen leider noch immer nahezu unbekannten Großen der deutschen Landschaftsmaler. Am künstlerischen Rang des früh verstorbenen Carl Philipp Fohr hat Crüwell keinen Zweifel. Und so scheint ihr das Buch mit seinen "makellosen" Abbildungen aus Fohrs Skizzenbüchern, mit Werkverzeichnis, Dokumenten und Lebensgeschichte als willkommenes Ereignis. Die Kennerschaft des Autors und die spannenden Erlebnisse des jungen Malers in Rom machen ihr die Lektüre außerdem zum Genuss.
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