Aus dem Niederländischen von Christoph Bönig. In "Post aus Alpe d'Huez" erfahren Radsportfans aus erster Hand, was sie schon immer über die Welt der Profis wissen wollten. Wer dieses Buch gelesen hat, wird den Radsport mit völlig anderen Augen sehen. Mit mehr Verständnis und noch mehr Leidenschaft ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.07.2005
Alex Rühle zeigt sich von der Autobiografie des holländischen Radsportlers Peter Winnen überrascht und begeistert. Der Autor, der 1981 auf der Tour de France die Etappe nach Alpe d'Huez gewann, galt unter Kollegen bereits "grenzwertig als Kauz", der auf der Tour Dostojewski las und Gedichte schrieb. Und auch seine Lebensbeschreibung, die er als Abfolge von Briefen an einen befreundeten Lehrer verfasst hat, ist mit der üblichen Sportlerbiografie nicht zu vergleichen, konstatiert der Rezensent beeindruckt. Das liegt vor allem an Winnens Sinn für scheinbar unwichtige Details, womit er den "Radzirkus" in "Großaufnahme" zu zeigen vermag, lobt Rühle. Nicht nur deshalb, sondern auch, weil der Sportler die "Grauzonen" dieses sportlichen Großereignisses aufzeigt, indem er die mörderischen Strapazen und die Dopingproblematik ohne Beschönigung schildert, machen für den Rezensenten diese Autobiografie zu einer "herausragenden" Lektüre.
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