Mit farbigen Karten und zahlreichen, meist farbigen Abbildungen. 6275 Kilometer, von einem Ende Chinas zum anderen, schlängelt sich der Jangtse, die Lebensader Chinas. Er entspringt in den Bergen Tibets, wo unzählige Eiskanäle zusammenfließen und bestimmt maßgeblich das Leben der Menschen und Tiere, die an seinen Ufern leben. BBC-Reporter beschreiben die Faszination dieses Flusses, portraitieren seine eindrucksvolle Geschichte und blicken kritisch auf die zukünftigen Entwicklungen durch den Bau des Dreistufendamms.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.02.2006
Der "str" zeichnende Rezensent ist recht angetan von diesem Buch über den sagenumwobenen chinesischen Fluss, den er "klug und packend" beschrieben fand. Autor Philip Wilkinson erzähle von der Geschichte des Flusses, den darum sich rankenden Mythen und Legenden, ohne je die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. So lernte der Rezensent im Lauf der Lektüre den Fluss "zu achten und zu fürchten", wie es auch die Menschen an dessen Ufern täten. Die Fotografien findet der Rezensent jedoch eine Spur zu beiläufig und der Größe des Flusses auch in Sachen poetischer Kraft nicht ganz gewachsen. Auch die Übersetzung bekommt schlechte Noten, weil sie dem gelungenen Original immer wieder "unschöne Wendungen" unterjubeln würde.
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