Philipp Gut

Champagner mit Churchill

Der Zürcher Farbenfabrikant Willy Sax und der malende Premierminister
Cover: Champagner mit Churchill
Stämpfli Verlag, Bern 2015
ISBN 9783727214554
Gebunden, 176 Seiten, 39,00 EUR

Klappentext

Im September 1946 besuchte Winston Churchill die Schweiz und hielt in Zürich seine berühmte Rede zur europäischen Versöhnung ("Let Europe arise"). Was kaum einer weiß: Dabei verfolgte er heimlich auch persönliche Ziele, die seiner großen Leidenschaft geschuldet waren: dem Malen. Er wollte unbedingt einen Mann treffen, dessen Namen kaum einer kannte: Willy Sax. Der Unternehmer aus Urdorf produzierte nämlich hochwertige Künstlerfarben und wurde zum Lieferanten und engen Freund Churchills. Willy Sax erhielt intime Einblicke in das Leben des großen Staatsmanns wie sonst vielleicht kein anderer Schweizer. Sogar der Bundesrat zählte auf seinen Vermittlerdienst. Das Buch zeichnet die Geschichte dieser außergewöhnlichen Freundschaft nach, mit Originalbriefen, Fotos und Bildern aus dem Nachlass.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2015

Super Weihnachtsgeschenk, findet Rainer Blasius. Das Buch von Philipp Gut über die bemerkenswerte Freundschaft zwischen Churchill und dem Schweizer Farbenfabrikanten Sax scheint ihm gut unter den Baum zu passen. Weil es so einfühlsam raunend wie ein Märchen daherkommt, meint Blasius. Und weil die Leserin hier erfahren kann, wie sich der große Krieger und passionierte Hobbymaler bei seinem Schweizer Freund mit den richtigen Blautönen für sein angegriffenes Gemüt eindeckte. Alles gut recherchiert aus dem SaxschenFamilienarchiv, beteuert der Rezensent.
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.11.2015

Werner Vogt freut sich über die historiografisch und journalistisch, wie er findet, gut gemachte Arbeit von Philipp Gut über die Beziehungen zwischen Winston Churchill und seinem Schweizer Mallehrer Charles Montag beziehungsweise seinem Malfarbenlieferanten Willy Sax. Was der Historiker aus erstmals zugänglichen privaten Quellen destilliert, scheint Vogt interessant, da es Churchill als herzlichen, interessierten Menschen zeigt, in Gesellschaftslaune sozusagen.

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