Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.07.2001
Klaus Peter Krause erläutert zunächst, dass es dem Unternehmer Rodenstock vor allem darum geht, bei den Bürgern mehr Verständnis für die Soziale Marktwirtschaft zu wecken - was nach Ansicht des Autors sonst oft daran scheitert, dass die häufig recht akademisch verfassten Beiträge eher für Verwirrung als für Aufklärung sorgen. Dass Rodenstock sich hier einer verständlichen Sprache bedient, gehört für Krause zu den zahlreichen Pluspunkten dieser Publikation, ebenso wie die "ruhige überzeugende Diktion", mit der Rodenstock hier "Tatsachenwissen und Argumentationshilfen" gegen sozialistische Thesen bietet. Darüber hinaus erfahre der Leser viel über die Gefahren von Staatsschulden, über Ludwig Erhard, die Vorteile privaten Eigentums und Arbeitsmarktpolitik. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und den Blick schärft, so der Rezensent.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…